Ein Bild – Eine Brennweite – 35 mm

Die Fotoaufgabe für den Monat April: 35mm Streetphotography

Im März wurde die Idee geboren, dass wir uns für jeden Monat ein kleines Fotoprojekt vornehmen wollen. Als Ergebnis soll jeder ein Bild am Ende des Monats vorstellen. Die konkrete Aufgabenstellung umfasst dabei nicht nur ein Thema sondern auch die Vorgabe der zu verwendenden Brennweite (Kleinbildäquivalent). Das hört sich erst einmal recht eng an – aber wir glauben, dass damit auch sonst vernachlässigte Brennweiten wieder eine Chance bekommen, neu entdeckt zu werden.

Für den Monat April war das Ziel mit 35mm (der klassischen Reportagebrennweite früherer Zeiten) typische Straßenszenen aus unserem jeweiligen Umfeld einzufangen … also etwas in die sogenannte „Streetphotograpy“ einzusteigen.

Das hat auch allen viel Spaß gemacht und die folgenden Bilder der Teilnehmer (in alphabetischer Reihenfolge) zeigen das kreative Spektrum, mit dem sich der Aufgabe genähert wurde:

 

Peter Braczko:  „Regen“

 

Rainer Krüger: „Ausgangssperre in LA“

Während der nächtlichen Ausgangssperre in Bochum-Langendreer (von den Einheimischen „LA“ genannt) fährt eine Streife an einem Graffito vorbei.

Endbearbeitung des Fotos durch Peter Steven.

 

Peter Lennarz:  „Über die Schulter geschaut“

 

Peter Steven:  „Ankreiden“

Als ich dieses Foto am 9. April in der Essener Innenstadt – Nähe des Grillo Theaters – aufnahm, war mir die wichtige Bedeutung dahinter noch nicht bekannt. Erst einige Tage später las ich auf der Website einer großen deutschen Tageszeitung über die Aktion „Ankreiden“. Junge Frauen machen damit öffentlich auf sogenanntes „Catcalling“ – die verbale sexuelle Belästigung – aufmkersam. Sie kreiden diese Sprüche und Kommentare wortwörtlich an, indem sie sie mit Kreidefarben auf die Böden stark belebter Plätze schreiben. 

 

 
Karl-Heinz Tekath:  „Spiegelung“
 
Mit der Aufgabe „Streetfotografie“ bei 35mm (Kleinbildäquivalent) bin ich durch die Bottroper Einkaufsstrassen gezogen.
Entgegen meiner normalen Arbeitsweise wollte ich Ergebnisse „out of Camera“ ohne, bzw. mit möglichst geringer Nachbearbeitung. Ebenso wollte ich alle Bilder in S/W. Also habe ich die Kamera Einstellungen wie folgt vorgenommen: Aufnahme als JPG, P-Modus, hohe zugelassene ISO und direkte Aufnahme in S/W. Keine Zeit-/Blendenkorrektur.
 
Das Bild entstand an einem regnerischen Tag in der Stadtmitte Bottrops. Ich hatte in der Situation ein Augenmerk auf die Spiegelungen in den Regenpfützen auf dem Platz vor dem alten Postgebäude.
 
 
Peter Van Haaren:  „Grafitti“

Technische Details: Nikon D 850 , Nikkor 24-70 2.8 VR bei 35 mm , F 11, 1/10sec ISO 64

Fotografiert in Recklinghausen an der alten Zeche König Ludwig.

Das Motiv mit dem Grafitti hat mich schon angesprochen, nur fehlte aus meiner Sicht etwas.
So wartete ich bis jemand durch das Motiv lief, um dem Bild mehr Spannung zu geben.
Die Bewegungsunschärfe war hier so gewollt.

 
 
Wolfram Wilms:   „Spirelli“
 
Unterwegs in Oberhausen – Mit Nikon Df, Nikkor 35/1,4 AF-S
 
 
 
 
Dr. Jürgen Zachert:  „Hundespaziergang“
 
 
 
Vielen Dank für den einleitenden Text an Dr. Jürgen Zachert, sowie an Peter Steven für das Beitragsfoto!
 
Wir freuen uns auf die aktuelle Aufgabe im Mai zum Thema Ein Bild – Eine Brennweite mit Nikon.              Brennweite 200 mm; „Tiere“
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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