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Reisebericht 2026 – Niederlande und Polen von Peter Steven

Das Jahr 2026 stand fotografisch ganz im Zeichen zweier spannender Reiseziele: den Niederlanden und Polen. Dabei ging es sowohl um kleine, flinke Jäger als auch um beeindruckende Greifvögel.

Niederlande – Auf der Spur der Eisvögel
In den Niederlanden widmete ich mich einem meiner immer wieder faszinierenden Fotomotive: dem Eisvogel. Es ist jedes Mal aufs Neue spannend, diese kleinen, farbenprächtigen Vögel zu beobachten und zu fotografieren. Besonders ihre Jagd ist beeindruckend. Blitzschnell stürzen sie sich ins Wasser, um ihre Beute zu fangen. Genau diese Momente fotografisch festzuhalten, ist
eine echte Herausforderung und macht den besonderen Reiz aus. Geduld, Aufmerksamkeit und natürlich auch ein wenig Glück gehören einfach dazu.

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Polen – Die Welt der Seeadler im Oderdelta
Anschließend ging es nach Polen. Im Oderdelta standen die Seeadler im Mittelpunkt. Ganz besonders hatte es mir diese imposante Greifvogelart angetan. Es war eine spannende Reise mit vielen tollen Erlebnissen. Eine besondere Erfahrung war das Fotografieren direkt aus einem Boot heraus. Das klingt zunächst einfacher als es tatsächlich ist. Denn so ein Boot ist eine ziemlich wackelige
Angelegenheit, und gerade beim Fotografieren braucht man eigentlich einen möglichst ruhigen Stand. Trotzdem sind einige schöne Aufnahmen entstanden, die diese besonderen Momente festhalten.

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Polen – Fischadler in den Masuren
Beim zweiten Termin in Polen ging es dann in die Masuren. Hier standen die Fischadler im Mittelpunkt. Sie sind kleiner als die Seeadler und unterscheiden sich auch deutlich in ihrer Jagdtechnik. Ihre Art, Beute zu machen, ist faszinierend und bietet wieder ganz andere fotografische Möglichkeiten. Im Gegensatz zur Seeadler-Fotografie vom Boot aus ging es diesmal in einen Ansitz bzw. ein Versteck. Von dort aus konnten wir die Fischadler in Ruhe beobachten und auf den richtigen Moment warten. Auch diese Begegnung war wieder ein besonderes Erlebnis. Gerade die unterschiedlichen Verhaltensweisen und Jagdtechniken der beiden Adlerarten machen solche Fotoreisen so interessant.

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Ein Blick in meine Fototasche
Natürlich darf bei solchen Fotoreisen auch die passende Ausrüstung nicht fehlen. Als Kamera kommt bei mir die Nikon Z9 zum Einsatz. Bei den Objektiven habe ich je nach Motiv und
Aufnahmesituation verschiedene Möglichkeiten dabei:
• Nikon Z 70–200 mm f/2.8 VR S (Version II) mit 1,4-
fach-Telekonverter
• Nikon Z 400 mm f/2.8 TC VR S mit integriertem 1,4-
fach-Telekonverter
• Nikon Z 400 mm f/4.5 VR S
Damit bin ich sowohl für die kleinen, schnellen Eisvögel als auch für die größeren Motive wie See- und Fischadler bestens gerüstet. Je nach Entfernung, Lichtverhältnissen und fotografischer Situation kann ich flexibel auf das passende Objektiv zurückgreifen.

Ausblick – Im November geht es weiter!
Nach diesen vielen schönen Erlebnissen ist die nächste Fotoreise bereits geplant. Im November zieht es mich erneut nach Polen. Diesmal stehen allerdings ganz andere Motive auf dem Programm.
Ich werde versuchen, Wölfe, Bisons, Elche und Rotwild vor die Kamera zu bekommen. Vier beeindruckende Tiermotive, die natürlich ganz besondere Herausforderungen an die Naturfotografie stellen. Ich bin schon sehr gespannt, welche Begegnungen und Erlebnisse mich dort erwarten. Und wer weiß – vielleicht entstehen dabei wieder einige ganz besondere Aufnahmen.

Mein Fazit
2026 ist ein abwechslungsreiches und erlebnisreiches Jahr in der Naturfotografie. Vom kleinen, blitzschnellen Eisvogel über die imposanten Adler bis hin zu den großen Säugetieren, die mich im November erwarten – jede Reise hat ihren eigenen Reiz und ihre ganz besonderen fotografischen Herausforderungen.
Es bleibt spannend!

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