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Nikon Z50 - erweiterter Ersteindruck

(Bilkykogard = Autofriedhof)

Endlich hat sich jemand erbarmt, das immer mehr zerfallende Schild des Autofriedhofs im Wald zu erneuern. Wobei der Charme des alten (einmontierten) Schilds, das den Zerfall dokumentiert, weg ist …

Ich war Herbst 2012 das erste Mal auf dem Gelände. Vandalismus und Natur setzen den Autowracks von Jahr zu Jahr mehr zu. Die von Åke Danielsson gebaute Düngerproduktionsanlage ist mittlerweile vollkommen in sich zusammengebrochen. In "Åkes Hus" lebte Danielsson auf 12 Quadratmeter. Gesellschaft hatte er nur durch seinen Schäferhund …

Alle Fotos mit dem 50-250 mm Z-Nikkor und dem adaptierten 10-20 mm DX Nikkor.

Große "Überraschung": Man kann mit der Z50 Bilder aufnehmen 😉 Bei mir draußen gerne mit Blendenvorwahl = Zeitautomatik und in Kombination mit ISO-Automatik und "langsamster"/schnellster Verschlusszeit 1/500. Gewöhnlich mit Matrix-Messung. Bei Bedarf mit Belichtungskorrektur (minus 1/3 EV) oder eben komplett manuelle Belichtung. Die Z50 ermöglicht ja alles.

Bis auf das eine schon gezeigte Bildchen des radelnden Filius wurde der Z50-Autofokus auf dem Schrottplatz im Wald natürlich nicht gefordert.

Meine Objektivwahl hat sich als goldrichtig erwiesen, wobei das 1,8/35 mm DX Nikkor aus Platzgründen sogar zu Hause blieb. Mit der Kombi 4,5-5,6/10-20 mm auf dem FTZ und dem "Plastik"(-Bajonett) Kit-Telezoom 4,5-6,3/50-250 mm bin ich absolut zufrieden. Oder anders: Wer die Z50 mit beiden Set-Zoomobjektiven 16-50/50-250 erwirbt, ist vom Start weg gut gerüstet. Für Lichtstärke sorgen dann bei mir entsprechende Festbrennweiten. Wer schon entsprechende F-Nikkore hat, für den ist der FTZ natürlich ein Muss!

Sollte sich im Herbst die Möglichkeit eines Basketballspiels ergeben, kommt bei mir sicher noch ein preiswertes 1,8/50 mm AF-S Nikkor dazu. Ein hauptsächlich aus Gewichtsgründen mir zu schwer gewordenes 2,8/70-200 wird es nicht mehr werden, möglicherweise aber die 4/70-200 mm Variante. Und erst dann kann der Z50-Autofokus zeigen, was er drauf hat.

Das 4,0/70-200 (wenn Du das Nikon VR) meinst, kann ich nur sehr empfehlen. Es wiegt knapp halb so viel wie ein 2,8-er und funktioniert an der Z6 tadellos, warum also nicht an der Z50. Ich konnte es gebraucht kaufen, was ich auch angesichts des NP sehr empfehlen würde.

Zitat von Herbert am 5. Juli 2020, 8:21 Uhr

Das 4,0/70-200 (wenn Du das Nikon VR) meinst, kann ich nur sehr empfehlen. Es wiegt knapp halb so viel wie ein 2,8-er und funktioniert an der Z6 tadellos, warum also nicht an der Z50. Ich konnte es gebraucht kaufen, was ich auch angesichts des NP sehr empfehlen würde.

Genau so! Ich halte das 4/70-200 auch für stark überteuert. Selbst gebraucht! Denn für die meisten 70-200 f/4 "Preisideen" bekommst du schon ein 2,8/70-200 VR I. Was ich mir nicht mehr antue. Auf ein gebrauchtes 4/70-200 VR muss man jedenfalls sehr lange lauern … Oder soll man noch länger warten, bis sich Nikon bequemt ein 4/70-200 VR "Z" zu präsentieren? Wobei es auch noch einen "bösen" unabhängigen Hersteller gibt, wo das stabilisierte 4/70-210 mm unter 400 Euro liegt … Da ich dieses Zoom nicht heute und morgen brauche, hat es Zeit. Wenn nix geht, muss notgedrungen eben die D4 und das erste 2,8/80-200 mm mitgeschleppt werden.

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